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Seminar Joshua Jay

Februar 28, 2009

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Gestern (27.2.2009) fand in den Räumen des Magischen Klub Wien ein Seminar von Joshua Jay statt. Joshua, der vor 2 1/2 Jahren hier seine letzte Lecture zeigte, brachte bis auf ein Kunststück ein vollkommen neues Programm, das wirklich praxisorientiert war, und bei dem fast keine schwierigen Fingerbrechgriffe zu bewältigen sind. Er zeigte ein Close-Up und Stand-Up Programm mit Karten und Münzen. Sehr nett auch der 6-Karten-Trick, aber diesmal mit verschiedenen Karten, wie z.B. Kreditkarte, Krankenkassenkarte, Eintrittskarte…. Die dazu passende Geschichte ließ einen vergessen, den bekannten Kartentrick zu sehen. Witzig auch die Vorhersage einer vom Zuschauer eingestellten Uhrzeit, bei der es zum Schluss auf der Uhr keine Zeiger gab und so alles nur eine Illusion in den Köpfen   des Publikums war.

Jay ist ein junger netter Profi, der geduldig alles auch mehrmals erklärte. Erfreulich ebenfalls, dass er als Amerikaner ein wirklich verständliches Englisch sprach, dem auch schlechter englisch sprechende Seminarteilnehmer ohne Übersetzung folgen konnten. Wer die Möglichkeit hat, das Seminar zu sehen, sollte das unbedingt machen.

Pierre

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Chartstürmer Uri!

Februar 24, 2009

Der Herrscher über 19 TNUG – Versionen  weltweit (!) ist nun erneut in die Charts eingestiegen. http://www.youtube.com/watch?v=bg0k-NWPFUE

Man kann über diesen Mann vieles sagen, nur nicht, dass er kein Self-Marketing Spezialist ist…

Romi

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Teleseminar mit Bob Cassidy

Februar 16, 2009

Gefördert von library.com und dem „Marketplace of the Mind“ findet demnächst ein Tele-Seminar mit Bob Cassidy statt. Wann? Noch geheim. Weitere Details? Noch geheimer …. Interessiert? Registrieren Sie sich auf http://artfulmentalism.com/!


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Zauberausstellung in Linz

Februar 7, 2009

Die Ausstellung „Zauberkünste“ im Stadtmuseum Nordico erzählt eine zauberhafte Geschichte der Stadt Linz. Sie zeigt, dass aufgeklärter Skeptizismus nicht in Widerspruch zu alten „Zauberg’schichten“ steht und dass die Zauberkunst als frühe Medienkunst in künstlerische Arbeiten und Dokumenten vom 18. Jahrhundert bis heute niemals ihren Zauber verloren hat. Das Publikum kann auch selbst zaubern und ein erfrischendes Begleitprogramm bringt noch von 6.2. – 26.4.2009 ungewöhnliche Vertreter internationaler Zauberkunst nach Linz. Im Interview: Brigitte Felderer, Michael Wallraff, Alexander Wöss und Gisi Baff. Redaktion: Sarah Widter, Kamera/Schnitt: Michael Kraml

Und hier ein kurzer Ausschnitt: http://www.planetlinz.tv/s110,2,1303,Zauberhaftes_Museum.html

Pierre
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Magic Science Busters

Februar 3, 2009

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v.l.n.r. Werner Gruber, Martin Puntigam, Heinz Oberhummer

 

Während die Vorstellungen der Science Busters for Kids komplett ausverkauft sind, haben junggebliebene Erwachsene die Möglichkeit, bei zwei Abendvorstellungen der Science Busters Spannendes über die Physik der Zauberei und Magie zu lernen.

Merlin, Miraculix, Bibi Blocksberg und Co. – die Helden unserer Kindheit können Gedanken lesen, fliegen, unsichtbar werden und vieles mehr. Für Hexen und Zauberer scheinen die Naturgesetze nicht zu gelten. Nichts ist ihnen unmöglich. Aber was geht nur mit Zauberei, und was funktioniert auch in der Wirklichkeit? Kann man mit einem Zauberblitz wirklich fliegen? Gibt es sprechende Hüte, die tatsächlich Gedanken lesen können? Mit welchen Zutaten braut man einen Zaubertrank? Und was muss man tun, um für seine GegnerInnen unsichtbar zu werden?

Prof. Heinz Oberhummer (TU Wien), Univ.-Lekt. Werner Gruber (Uni Wien) und Martin Puntigam beweisen, dass Physik phantastisch sein kann, wenn man an sie glaubt.

Hier finden Sie nähere Informationen zum Programm.

Science Busters
Anhand von Ausschnitten populärer Kino- und TV-Produktionen und Computerspielen (24, Alien, Mission to Mars) und zahlreicher Experimente (Entschärfung einer Kofferbombe, Herstellung von Leben, Live – Indoor – Raketenstarts) erklären die beiden Science – Kapazunder Prof. Heinz Oberhummer (theoretische Physik, TU Wien) und Univ. Lekt. Werner Gruber (experimentelle Physik, Uni Wien) und Comedian Martin Puntigam  die Welt und ihr Drumherum.

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Ossy Houdini verstorben

Januar 28, 2009

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Leider schon wieder eine traurige Nachricht:

Wie ich erfahren habe, ist Ossy Houdini vor einigen Tagen verstorben. Dazu eine Meldung der Circus News:

„Ossy Houdini, im bürgerlichen Namen Oskar Enzfelder, welcher zusammen mit seiner Gattin als „The New Houdinis“ internationale Erfolge feierten, ist dieser Tage in Wien verstorben. Mit ihren Illusionen waren die Houdinis nicht nur in Variete´s sondern auch des öfteren in Circussen engagiert – so z.B. einige Saisonen im Circus Sarrasani und bei Artisten-Tiere-Attraktionen in der Wiener Stadthalle. 1968 wurden sie von der Federation international du Cirque mit dem Circus-Oscar ausgezeichnet und 1993 erhielt Oskar Enzfelder das „Silberne Verdienstzeichen“ des Landes Wien“.

Er war aber nicht nur ein ausgezeichneter Entertainer, sondern auch ein sehr guter Musiker und Schlagzeuger.

Pierre

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Alles Zirkus in Monte Carlo…

Januar 22, 2009

Ein Auftrag als Vortragender führte mich die letzten Tage in das Fürstentum an der Cote d´ Azur. Monaco, wer kennt es nicht, das Reich der Schönen und Reichen und auch im trüben Jänner glitzert und glamourt es überall, um das Wort dekadent nicht in den Mund zu nehmen… In Zeiten, wie diesen stimmt mich diese Stimmung rund um Prunk und Reichtum doch auch etwas bedenklich. Ein Taxifahrer erzählt mir, im Hafen stehen Yachten im Gesamtwert des BNP von allen 5 afrikanischen Staaten… Doch auch ich habe lang, lange  gespart und leiste mir am Rande des Jobs einen Prosecco zum Schnäppchenpreis von Euro 17.– Mit den restlichen 6 Euro gönne ich mir eine Tüte Popcorn und geniesse das wohl einmalige Highlight meines Businesstrips:  Die Gala mit Preisverleihung des Golden Clowns beim 33. Zirkusfestival von Monte Carlo. Eendlich mal keine Zauberei,  sonderrn echte Künstler 🙂

Nun zu den Details: Wüsste man es nicht besser an diesem milden monegassischen Januarabend, man könnte meinen, im Jachthafen von Fontvieille rotte sich eine Horde Fußballfans im Pelzmantel zusammen. Fast jeder hat sich über die Abendgarderobe einen gelb-weißen Schal gehängt, aufdringlich baumelt das Frottee über Samt und Kaschmir. Im Hintergrund, an einer mächtigen Hotelfassade, blinken Lichterketten so bunt, als meinte man, sie hätten vergessen, die Christbaumbeleuchtung abzumontieren… . Erst ein genauerer Blick auf die Schals erklärt, was los ist: „33. Festival International du Cirque“ steht da. Prinzessin Stéphanie von Monaco, Schirmherrin des Spektakels, hat eingeladen. Wie jedes Jahr haben die besten Artisten der Welt dem Folge geleistet. Zehn Tage lang, vom 15. bis 25. Jänner, bestimmen sie das Stadtbild von Monte Carlo und wirbeln im Wetteifer um den goldenen, silbernen und bronzenen Clown das sonst so elitäre Leben durcheinander – und ich mitten drin und dazu noch am Galaabend live dabei – ich freu´mich!! Die Clown-Trophäen, auch ,,Oscars der Artisten‘‘ genannt, sind die höchsten Auszeichnungen der Zirkusbranche. Ihre Verleihung stößt inzwischen auf Interesse aus der ganzen Welt. Neben uns filmt ein russisches Kamerateam, – ich zähle übrigens insgesamt 5 weitere TV- Stationen – und unter Trommelwirbel erscheint Prinzessin Stefanie im kleinen Schwarzen (und wenn ich schreibe „kleines Schwarzes“ dann meine ich das auch so 😉 ), von uns gleich liebevoll Steffie genannt, die Zirkusareana. Es geht los! die längste Gala meines Lebens, fast 5 Stunden, – nimmt ihren Lauf. Was da geboten wird grenzt wirklich ans Übermenschliche: 5 fache Saltis, neue Techniken, irre Ideen, sensationellen Choreografien und, und, und. Hier sind die Meister der Meister am Werken: Flight of Passion, eine Seilnummer voller romantischer Anmut!

Oder der Franco Kanadier Dominic Lacasse, ein Stangenakrobat mit einer Kraftnummer in Zeitlupe! Natürlich dürfen hier bei der Mega Show die Clowns nicht fehlen. Herausragend Housch Ma Housch, minimalistisch, grotesk und soooooo lustig!

Diese sind nur ein paar künstlerische Beispiele für einen sensationellen Zirkusabend. Wer einmal die Gelegenheit hat,  im Jänner in Monaco zu sein, dem kann ich dieses circensische Erlebnis nur wärmstens empfehlen. 

Romi